Glutenfreie Ernährung in 3 Schritten

Dem Körper etwas Gutes tun, bewusster genießen oder Unverträglichkeiten: Es gibt viele Gründe, aus denen Menschen sich für eine glutenfreie Ernährung entscheiden. Welche Motivation auch dahintersteckt, der Einstieg fällt gleich viel leichter, wenn man auf ein paar wesentliche Dinge achtet.

1. Überblick verschaffen

Zum Start in die glutenfreie Ernährung ist es sinnvoll, sich schlauzumachen, welche Produkte aus dem alltäglichen Gebrauch glutenhaltig sind. Denn dass Weizenbrot dazugehört, ist allgemein bekannt, aber die wenigsten haben beispielsweise Glühwein auf dem Zettel. Wer also glutenfrei leben möchte, findet im Internet diverse Checklisten, Auflistungen und Hilfestellungen als verlässliche Informationsquelle.

Die gängigsten glutenhaltigen Lebensmittel:

  • Getreide: Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Emmer, Grünkern, Kamut, Triticale
  • Alle aus den genannten Getreidesorten hergestellten Lebensmittel wie Pasta, Pizza und Knabbergebäck
  • Paniertes wie Fleisch, Gemüse oder Fisch
  • Produkte mit Cerealien, zum Beispiel Joghurt mit Müsli oder Schokolade mit Cornflakes
  • Bier, Malzbier

 

2. Glutenfreie Lebensmittel erkennen

Wie erkennt man leicht und schnell glutenfreie Produkte? Wer sich bereits eingehend mit glutenfreier Ernährung befasst hat, dem genügt vermutlich ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Doch die kann manchmal lang und für Einsteiger unübersichtlich sein, deshalb sind insbesondere zwei Anhaltspunkte hilfreich: spezielle Siegel und die Kennzeichnung der Hauptallergene.

Allergenkennzeichnung

Auch für Menschen ohne Allergien kann die Allergenkennzeichnung eine prima Hilfestellung bieten. Denn laut der europaweit gültigen Lebensmittelinformationsverordnung müssen die 14 Hauptallergene – dazu zählt auch glutenhaltiges Getreide – in den Zutatenverzeichnissen auf Produkten hervorgehoben und deutlich gekennzeichnet werden (beispielsweise durch Fettdruck). Das enthaltene glutenfreie Getreide muss namentlich genannt werden (Weizen, Dinkel, oder andere Sorten). Daher unser Tipp: verstärkt auf optisch hervorgehobene Zutaten achten.

Siegel

Das international anerkannte Siegel für Glutenfreiheit ist die durchgestrichene Ähre. Alle Hersteller, die dieses Symbol für ihre Produkte verwenden, unterliegen strengen Produktionsstandards, um die Glutenfreiheit des Produktes zu gewährleisten. Möchte jemand also glutenfrei essen, sind Lebensmittel mit diesem Siegel definitiv erlaubt.

3. Glutenfrei einkaufen

Sind die glutenhaltigen Vorräte aufgebraucht, verbannt oder verschenkt? Dann geht es jetzt zum Einkaufen, um Kühlschrank und Speisekammer wieder zu füllen. Glücklicherweise muss heutzutage niemand auf Nudeln, Brot und Co. verzichten, denn dank der großen Auswahl glutenfreier Lebensmittel steigt die Vielfalt auf dem Tisch.

Mit den folgenden Hinweisen fällt der Einkauf zu Beginn ganz leicht:

  • In vielen Märkten gibt es extra Bereiche für glutenfreie Ernähung mit Lebensmitteln wie Broten, Nudeln, Saucen und Keksen. Dort lässt sich der Grundstock schnell und einfach besorgen.
  • Wem noch die Routine fehlt, der kann sich einen Spickzettel mit glutenhaltigen Lebensmitteln schreiben, die nicht im Wagen landen sollen.
  • Es empfiehlt sich, für die ersten Einkäufe des glutenfreien Lebens mehr Zeit einzuplanen. Schließlich muss man Verpackungen oft genauer checken und vielleicht das eine oder andere Produkt etwas länger suchen.

Auch wir bei Alnavit erweitern unser Sortiment kontinuierlich und suchen täglich nach neuen leckeren Ideen für alle, die genussvoll und glutenfrei essen möchten. Eine Übersicht aller Märkte und Online-Shops, die Alnavit Produkte führen, gibt es hier.


Wichtiger Hinweis bei Glutenunverträglichkeit und Zöliakie

  • Da bereits geringste Mengen an Gluten Beschwerden auslösen können, sollten Backofen, Arbeitsflächen und Co. gründlich von sämtlichen Spuren gereinigt werden.
  • Die obige Aufzählung an glutenhaltigen Lebensmitteln ist nicht vollständig. Genauere Informationen stellt die Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V. zur Verfügung.