Wir finden: Essen muss Spaß machen – dazu gehört manchmal auch ein knuspriger Schoko-Cookie oder ein saftiger Muffin. Doch auch vollwertige Gerichte schmecken oft sehr lecker und lassen sich mit unseren Tipps einfach in den glutenfreien Alltag integrieren.
Eine vollwertige Ernährung verbessert das Wohlbefinden – es lohnt sich also, auch im Alltag darauf zu achten. Fragen, die sich dabei stellen, sind: Wo soll ich anfangen? Und kann man sich auch mit einer Zöliakie und damit glutenfrei vollwertig ernähren? Der Einstieg ist gar nicht schwer, denn die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat zur Orientierung 10 Regeln zusammengestellt, auf die es dabei wirklich ankommt. Die folgenden drei Tipps sind aus unserer Sicht in der glutenfreien Ernährung besonders wichtig.
1. Die Lebensmittelvielfalt genießen
Die DGE empfiehlt, möglichst abwechslungsreich und überwiegend pflanzlich zu essen.
Eine vielseitige Ernährung fängt schon bei der Wahl der Getreidesorten an, die auf den Teller kommen. Im glutenfreien Alltag fallen viele davon weg, weil klassische Sorten wie Weizen, Dinkel und Roggen tabu sind. Doch es gibt eine große Vielfalt an glutenfreien (Pseudo-) Getreidesorten, die man trotz einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie genießen kann – darunter Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Teff und Hirse. Auch Hafer muss nicht vom Speiseplan verbannt werden, da er auch in einer glutenfreien Variante erhältlich ist. Wer offen für neue (Pseudo-) Getreidesorten ist, wird mit leckeren Geschmacksrichtungen und einer größeren Vielfalt auf dem Teller belohnt.
Unsere Produkte mit glutenfreiem (Pseudo-) Getreide
2. Vollkorn-Produkte wählen
Bei Brot, Nudeln, und Mehl empfiehlt die DGE, verstärkt auf Vollkornprodukte zu achten.
Sie enthalten mehr Nährstoffe als Produkte, die mit Auszugsmehlen hergestellt werden. Anzugsmehle sind sehr feine Mehle aus Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen oder Dinkel. Das gilt natürlich auch für glutenfreie Lebensmittel: In ihnen sind oft Auszugsmehle wie Reismehl oder Maisstärke enthalten, die auch häufig ihre Berechtigung haben und für die passende Konsistenz sorgen können. In vielen Fällen braucht es diese Auszugsmehle für einen guten Geschmack aber nicht – dann sind Vollkornreis und Vollkornhafer tolle glutenfreie Alternativen. Wir achten bei unseren glutenfreien Bio-Produkten darauf, dass sie einen möglichst hohen Vollkornanteil haben, so können trotz Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit die Vorzüge von Vollkorn genossen werden.
Unsere Produkte mit glutenfreiem Vollkorn-Getreide
3. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen
Wenig überraschend ist auch der Tipp, mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Die DGE empfiehlt mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Natürlich ist frisches, saisonales Obst und Gemüse die beste Wahl.
Die DGE weist auch darauf hin, dass eine Portion (25 g) Nüsse, Ölsaaten oder Trockenfrüchte ein guter Ersatz für eine Portion Obst sein können. Leinsamen, Kürbiskerne, Chiasamen, Sonnenblumenkerne und Co sind allesamt glutenfrei, für Zöliakie Betroffene geeignet und kommen in vielen unserer Bio-Produkte zum Einsatz.
Glutenfreie Produkte mit Ölsaaten
Wer von Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit betroffen ist, kann sich trotz der Einschränkung ausgewogen und vielseitig ernähren. Unsere Rezepte zeigen, wie abwechslungsreich glutenfreie Mahlzeiten gestaltet werden können.


