Faires Wirtschaften: Die Einhaltung von Sozialstandards ist Pflicht

Faires Wirtschaften ist für uns ein zentraler Wert, den wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette fördern – nicht nur für unser Miteinander im Team, sondern auch in der Zusammenarbeit mit all unseren Partnern, sei es Hersteller, Handelspartner oder Agentur.

Langjährige Partnerschaft

Mit dem Großteil unserer Partner arbeiten wir schon seit vielen Jahren zusammen, wodurch sich ein vertrauensvolles Fundament für unsere hohe Qualität gebildet hat. Ein respektvoller Umgang liegt uns besonders am Herzen.

Alnavit Sozialstadards - wir übernehmen Verantwortung

Von Cornflakes, über Mandelhörnchen bis hin zum Buchweizenbrot – die Alnavit Produktvielfalt ist groß. Bei der Herstellung haben Zutaten aus Deutschland oder Europa immer Vorrang. Dennoch stammen einige Rohwaren aus außereuropäischen Ländern, denn dort haben Sie ihren natürlichen Ursprung: Dazu gehören neben Kakao und Rohrohrzucker zum Beispiel verschiedene Früchte, Gewürze, Nüsse und Saaten. Diese Zutaten werden weltweit eingekauft und durch unsere Herstellerpartner zu Alnavit Produkten verarbeitet. Stammen sie aus von der Organisation amfori (amfori.org) ermittelten Risikoländern – also Ländern mit unsicheren politischen, sozialen, rechtlichen oder ökologischen Verhältnissen – müssen anerkannte Sozialstandards in den Herkunftsbetrieben nachweislich eingehalten sein.

Als anerkannt gelten für uns Sozialstandards, wenn sie den Vorgaben der BSCI (Business Social Compliance Initiative) oder vergleichbaren Standards entsprechen – diese umfassen verbindliche Regeln zur Gestaltung der Arbeits- und Lebensbedingungen:  
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
  • Keine Diskriminierung (nach Ethnie, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, Alter und so weiter) 
  • Faire Bezahlung, mindestens entsprechend dem gesetzlichen Mindestlohn des jeweiligen Landes 
  • Geregelte Arbeitszeiten, mindestens entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes 
  • Schutz der Beschäftigten hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheit 
  • Keine Kinderarbeit, mindestens keine ausbeuterische Kinderarbeit 
  • Besonderer Schutz von jugendlichen Beschäftigten 
  • Keine prekären Arbeitsverhältnisse 
  • Keine Zwangsarbeit, keine körperlichen Strafen 
  • Schutz der Umwelt 
Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Herstellpartnern kontinuierlich daran, dass diese Anforderungen für immer mehr der von ihnen verarbeiteten Rohwaren aus Risikoländern eingehalten werden können. Das ist gar nicht so einfach: Kommt es beispielsweise aufgrund langanhaltender Trockenheit, unvorhersehbarer Unwetter, oder schwerer Schäden durch Schädlingsbefall zu Ernteausfällen, muss unser Herstellpartner auf andere Bezugsquellen ausweichen. So bleibt es eine große Herausforderung sicherzustellen, dass 100 Prozent der Rohwaren aus Risikoländern aus nach Sozialstandards zertifizierten Bezugsquellen stammen. Aber wir bleiben natürlich weiter dran: Denn für uns ist die Einhaltung anerkannter Sozialstandards ein wesentlicher Baustein auf dem Weg, die weltweiten Lieferketten der Alnavit Produkte nachhaltig, sozial und gerecht zu gestalten.